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Lassen Sie mich wissen, wenn es eintrifftJede Iznik-Keramik ist einzigartig, genau wie ein Fingerabdruck. Selbst wenn dasselbe Produkt auf dieselbe Weise erneut hergestellt wird, ist es niemals exakt identisch.
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Der Wert von Iznik-Keramiken sinkt nie; sie kommen nicht aus der Mode und veralten nicht. Sie sind ein künstlerisches Erbe, das von Generation zu Generation weitergegeben werden kann.
In der Iznik-Keramik gilt die Tulpe als Symbol für Liebe, Schönheit und Vollkommenheit. Da das türkische Wort „lale“ dieselben Buchstaben wie das arabische Wort „Allah“ trägt, wurde sie im 16. Jahrhundert auch mit göttlicher Liebe in Verbindung gebracht.
Liebe: Wegen ihrer zarten Schönheit und eleganten Form wird die Tulpe häufig als Symbol der Liebe betrachtet.
Schönheit und Eleganz: Die Tulpe ist in der Natur als eine elegante und ästhetische Blume bekannt. In Iznik-Keramiken betonen Tulpenmotive die Schönheit und Feinheit der Keramikarbeit.
Vollkommenheit: Aufgrund ihrer symmetrischen Form und harmonischen Blätter wird die Tulpe oft als Symbol der Vollkommenheit gesehen.
Göttliche Bedeutung: Wegen ihrer Ähnlichkeit mit dem arabischen Wort Allah wird die Tulpe manchmal als spirituelles Symbol gedeutet.
Kreislauf der Natur: Die Tulpe gilt als Vorbotin des Frühlings. In Iznik-Keramiken symbolisiert sie das Erwachen der Natur, Wiedergeburt und Wachstum.
Adel und Reichtum: Während des Osmanischen Reiches wurde die Tulpe zu einem wichtigen Symbol. In Palästen und bedeutenden Bauwerken verwendete Tulpenmotive stehen für Adel, Macht, Feinheit und Reichtum.
Türkische Kultur und Geschichte: Die Tulpe hat in der türkischen Kultur und Geschichte einen wichtigen Platz. Im Osmanischen Reich wurden Tulpen in Palastgärten kultiviert und als Symbol übernommen. Tulpenmotive in Iznik-Keramiken stellen die Verbindung zur türkischen Geschichte und Kultur dar.
Das Motiv im Şam-Stil steht für mehrere Bedeutungen, darunter die Schönheit der Natur, die Fülle des Lebens und die Macht des Osmanischen Reiches.
Schönheit der Natur: Das Şam-Stil-Motiv ist meist mit stilisierten Blumen und weiteren von der Natur inspirierten Formen gefüllt. Dies kann als Ausdruck der Schönheit der Natur verstanden werden.
Fülle des Lebens: Das Şam-Stil-Motiv ist häufig durch den Einsatz lebendiger Farben gekennzeichnet. Dadurch kann es als Darstellung der Fülle des Lebens interpretiert werden.
Macht des Osmanischen Reiches: Das Şam-Stil-Motiv entwickelte sich erstmals während der Aufstiegsphase des Osmanischen Reiches. Daher kann es auch als Ausdruck osmanischer Macht gelesen werden.
Das Şam-Stil-Motiv ist eine schöne und charakteristische Form der Iznik-Keramikverzierung. Es erinnert an die reiche Geschichte und Kultur der Türkei und bleibt bis heute beliebt.
Als „Şam işi“ wird eine Gruppe keramischer Gefäße bezeichnet, die Mitte des 16. Jahrhunderts in Iznik hergestellt wurde.
Da die ersten Beispiele gegen Ende des 19. Jahrhunderts aus Damaskus nach Europa gebracht wurden, wurde diese Bezeichnung von westlichen Sammlern geprägt und lange Zeit ohne Widerspruch akzeptiert.
Neuere Forschungen haben gezeigt, dass diese Gefäße nicht in Damaskus, sondern in Iznik hergestellt wurden und zu den ausgereiftesten Gruppen der Iznik-Keramikkunst zählen. Wegen ihrer Dekormotive werden sie heute auch als „Granatapfel-Artischocken“-Keramiken bezeichnet.
Ihr auffälligstes Merkmal ist, dass zu den Farben Blau, Weiß und Türkis, die in Iznik-Keramiken vom Ende des 15. bis Anfang des 16. Jahrhunderts zu sehen waren, zunächst Salbeigrün und später Auberginenviolett sowie Schwarz in den Konturen hinzukamen.
In den Şam-Arbeiten ist zu beobachten, dass man sich von der gedrängten Kompositionsweise früherer Perioden entfernte und bei den Motiven zurückhaltender vorging. Große Pflanzen, die an Granatapfel oder Artischocke erinnern und mit schuppenartigen Ornamenten bedeckt sind, wurden häufig auf weiß belassenem Grund in einer lockeren, freien Ordnung, manchmal symmetrisch, platziert. Neben diesen Motiven finden sich auch Tulpen, Rosen, Nelken, Bäume und Saz-Blätter in der Verzierung.